Musik-Streaming: Umsatz steigt um mehr als 40%

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Musik-Streaming-Abgebote erfreuen sich laut den neusten Zahlen des Bundesverbands Musikindustrie (BVMI) immer größer werdender Beliebtheit in Deutschland. Die Einnahmen mit werbefinanzierten Angeboten und Abonnements stiegen im ersten Halbjahr 2012 um 41,6% auf rund 18 Mio. Euro. Die Abonnements konnten sogar einen Zuwachs von fast 50% verzeichnen. Damit wurden bereits 13% des digitalen Musikmarktes mit Musik-Streaming erwirtschaftet.

Insgesamt zeigte sich der deutsche Musikmarkt im ersten Halbjahr 2012 mit einem leichten Plus von 0,2% im Vergleich zum ersten Halbjahr 2011 stabil. Die weiterhin rückläufigen Umsätze beim Verkauf von physischen Tonträgern konnten durch das starke Wachstum des Digitalmarktes von 31,8% ausgeglichen werden. Insgesamt wurden mit digitaler Musik 143 Mio. Euro erwirtschaftet. Bei einem Gesamtmarktumsatz von 644 Mio. beträgt der digitale Anteil am deutschen Musikmarkt damit bereits 22%.

„Das Musik-Streaming ist momentan einer der am schnellsten wachsenden Nutzungstrends in der Musikwelt. [...] Streaming hat das Potenzial, mittelfristig zu einer der wichtigsten Säulen im digitalen Musikgeschäft zu werden.”
Dr. Florian Drücke, Geschäftsführer BVMI

Große Hoffnungen werden derzeit vor allem in Kooperationen von Streaming-Anbietern mit Internet Service Providern gesetzt. Erst vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass die Deutsche Telekom zukünftig mit dem weltweit führenden Streaming-Anbieter Spotify kooperieren wird. Ein spezieller Tarif soll Mobilfunkkunden der Telekom noch Ende diesen Jahres ermöglichen, auf das gesamte Angebot von Spotify zuzugreifen. Das Besondere daran ist, dass die so übertragenen Musik-Daten nicht auf das im Tarif enthaltene Datenvolumen angerechnet werden.

Quellen: Bundesverband MusikindustrieHeise Online

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