Musik-Streaming immer beliebter

Musik-Streaming immer beliebter

Bei der digitalen Musikdistribution gibt es heute zwei weitgehend etablierte Vertriebsmodelle. Auf der einen Seite stehen klassische Download-Anbieter wie iTunes, Amazon oder Musicload. Daneben gewinnen aber auch sogenannte Streaming-Dienste wie Spotify und Napster zunehmend an Beliebtheit.

Der Unterschied zwischen Download und Stream liegt hauptsächlich im Erwerb der Rechte. Einfach gesagt: den gekauften Download besitzt der Konsument, einen Stream leiht er sich. Für Downloads fallen einmalige Gebühren an, während sich Streaming-Anbieter hauptsächlich über Abonnement-Modelle und Werbung finanzieren.

Der laut IFPI in Europa marktführerende Streaming-Dienst Spotify erlebt gerade einen regelrechten Boom. Das schwedische Startup-Unternehmen wurde kürzlich mit 1 Milliarde US-Dollar bewertet, obwohl das Angebot bisher auf wenige europäische Länder beschränkt ist. Dennoch schaffte es Spotify auf Platz 2 der Online Musik-Dienste. Nur iTunes konnte 2010 in Europa mehr Umsatz mit digitaler Musik erzielen. In Norwegen und Schweden lag Spotify im vergangenen Jahr sogar vor iTunes. Eigenen Angaben nach hat der Streaming-Anbieter mittlerweile über 750.000 zahlende Abonnenten und insgesamt 10 Mio. Nutzer.

Die skandinavische Länder sind die klaren Vorreiter bei den Abo-Modellen. In Schweden betrug das Umsatzwachstum der Streaming-Dienste über 160% gegenüber dem Vorjahr. Finnland erreichte sogar eine Absatzsteigerung von 1400%.

„Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir auf dem Weg sind, in Kürze der größte Musik-Abo-Service der Welt zu sein.“
Daniel Ek, Gründer von Spotify

In Deutschland ist das Angebot von Spotify derzeit noch nicht verfügbar. Kunden von YouTunez.com können trotzdem jetzt schon am Streaming-Boom profitieren, da YouTunez.com unter anderem auch Spotify beliefert.

Quellen: IFPI, T3N, BBC, Spotify

Ähnliche Artikel:

Was meint Ihr dazu?

Kategorie: Digitaler Musikvertrieb, Musikgeschäft Keywords: , , , , , , ,

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.