Digitale Musik: Wachstumsmotor der Musikindustrie

Digitale Musik: Wachstumsmotor der Musikindustrie

Seit Beginn der digitalen Revolution streiten Experten über die Zukunft der Musikindustrie. Nach neuesten Erkenntnissen der GfK wird bald genau das, was den konservativen Platzhirschen der Branche anfangs ein Dorn im Auge war, letztlich den Musikmarkt retten: digitale Musik.

Die GfK prognostiziert ab 2013 ein Wachstum des deutschen Musikmarktes. Demnach wird in zwei Jahren die ‘magische’ Marke überschritten, bei der die Einnahmen aus dem digitalen Musikvertrieb erstmals die Verluste des CD-Geschäfts kompensieren.

“Das Wachstum im Digitalmarkt kommt vor allem aus dem Verkauf digitaler Alben sowie Abo-Modellen wie Spotify oder Napster und zugangsgebundenen Musikangeboten (Internetzugang + Musik) der Internet Service Provider.”
Bundesverband der Musikindustrie

Der Umsatzanteil digitaler Musik soll laut GfK von 8% (2009) auf 20% (2013) steigen. Im internationalen Vergleich liegt der deutsche Digitalmarkt damit zwar noch deutlich hinter den USA, Japan, UK und Frankreich, allerdings konnten sich die CD-Verkäufe hierzulande in den letzten Jahren stabilisieren. Demnach beendet der digitale Boom bald die langjährige Krise der Musikindustrie und lässt die Kassen wieder klingeln. Viva la Revolutión!

Ähnliche Artikel:

Was meint Ihr dazu?

Kategorie: Digitaler Musikvertrieb, Musikgeschäft Keywords: , , , , , , , ,

Eine Antwort auf Digitale Musik: Wachstumsmotor der Musikindustrie

  1. Pingback: Deutscher Musikmarkt stabilisiert sich